homö

Das 21. Jahrhundert: Das Ähnlichkeitsprinzip wirkt immer noch.
Auch jetzt werden noch verschiedene neue Substanzen getestet und in die reiche homöopathische Apotheke aufgenommen. Es ist eine sanfte und ganzheitliche Therapieform, bei der nicht nur die rein körperliche Beschwerden beachtet werden, sondern auch die Gefühle, Gedanken und Lebensgewohnheiten. Es wird auch nach Faktoren gesucht, die zur Krankheit beigetragen oder sie verursacht haben könnten, wie z.B. Stress, Trauer oder besondere Vorkommnisse in der Vergangenheit. Um dies alles zu berücksichtigen und das passende Mittel zu finden, dauert das Erstgespräch bei chronischen Krankheiten bis zu 2,5 Std. 
Grundsätzlich gilt: je akuter und heftiger die Beschwerden sind, desto schneller hilft das Mittel. Bei chronischen Krankheiten kann es länger dauern, bis das Mittel wirkt, und evtl. sind noch weitere Gaben erforderlich. 

 

 

 

 

 

 

 

Homöopathie

Das Prinzip der Homöopathie beruht auf dem Satz: "Similia similibus curentur",
was soviel heißt wie: "Ähnliches heilt Ähnliches".

Ein kurzer Einblick in die Geschichte:

Dieses sogenannte Ähnlichkeitsprinzip geht auf den griechischen Arzt Hippokrates zurück, der im 5. Jahrhundert v.Chr. lebte. Hippokrates war überzeugt, dass vor jeder Diagnose eine sorgfältige Beobachtung der jeweiligen Symptome und die individuelle Reaktion der Kranken auf ihre Beschwerden stehen müsse. Außerdem glaubte er, dass der Körper über Selbstheilungskräfte verfügt, die gestärkt werden müssen. 

Anfang des 16. Jahrhunderts: Diese Meinung teilte auch der Schweizer Arzt Paracelsus. Er nahm außerdem an, dass Pflanzen aktive Bestandteile enthalten, die sich als Heilmittel eignen. Er glaubte, dass ein Hinweis auf die Krankheit, die diese Pflanze heilen könnte, in deren Aussehen liegt. Johanniskraut wurde zum Beispiel als Wundmittel eingesetzt, da ihr Öl blutrot ist. Das Schöllkraut zur Behandlung von Galle- und Lebererkrankungen, weil der gelbe Saft der Pflanze der Gallenflüssigkeit ähnelt. 

Das Jahr 1790: Der deutsche Arzt, Apotheker und ChemikerSamuel Hahnemann unternahm einen Selbstversuch mit Chinarinde. Er wollte überprüfen, ob die Chinarinde, die bis dahin gegen Malaria eingesetzt wurde, auch eine Magenstärkende Wirkung hatte, wie ein schottischer Apotheker Cullen dies behauptete. Der Selbstversuch brachte ein überraschendes Ergebnis: Hahnemann hatte die gleiche Symptome, wie sie auch für die Malaria typisch sind. Daraus schloss er, dass die Chinarinde deshalb die Malaria heilen kann, weil sie beim Gesunden ähnliche Symptome hervorruft, wie sie für diese Krankheit typisch sind. Diese Theorie wurde durch zahlreiche weitere Versuche über 6 Jahre hinweg bestätigt.

 

 

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